Value Awareness · Anleitungen & Mediathek

Hier liegt das volle Spielmaterial zum Value Awareness Card Game. Jedes Format ist ein eigener Weg, mit den Karten zu arbeiten. Such dir den Bereich aus, in dem du arbeitest, lies kurz worum es geht, schau dir das Video an und lade dir die passende Anleitung als PDF herunter. Du brauchst kein Vorwissen. Leg einfach los.

1

Solo-Wertereflexion

Der einfachste Einstieg ins Spiel. Du gehst die Wertekarten allein durch und sortierst, was dich wirklich antreibt – ohne dass jemand zuschaut, ohne richtig oder falsch. Am Ende hast du eine Handvoll Werte, die sich nach dir anfühlen, und ein Gefühl dafür, wie die Karten arbeiten. Zu zweit wird daraus ein Spiegel: ihr schätzt euch gegenseitig ein und redet über die Unterschiede.

Solo-WertereflexionVideo folgt
EnglishSoloIn pairs
2

Recruiting

Lebensläufe lügen, Werte nicht. In diesem Format legst du dem Bewerber die Karten hin und siehst in Minuten, was ihn wirklich trägt – und ob das zu eurem Laden passt. Der volle Kartensatz lässt alles offen, der kuratierte Satz lenkt gezielt auf die Werte, die euch wichtig sind. Kein Bauchgefühl-Roulette mehr, sondern ein echtes Gespräch über das, was zählt.

RecruitingVideo folgt
3

Werte-Mitarbeitendegespräch

Das Gespräch, das sonst keiner führt. Statt Zielen und Zahlen redet ihr über das, was die Zusammenarbeit eigentlich trägt – und wo sie hakt. Szenario A ist für das erste Mal gedacht, Szenario B baut auf einem vorherigen Gespräch auf. Funktioniert in beide Richtungen: Führungskraft und Mitarbeitende lernen sich neu kennen.

Werte-MitarbeitendegesprächVideo folgt
4

Onboarding

Die ersten Wochen entscheiden, ob jemand bleibt. Hier kommt die neue Person nicht nur über Aufgaben an, sondern über Werte – ihr findet heraus, was sie mitbringt und wo das zu euch passt. Variante A nutzt ein Werteprofil aus dem Recruiting, Variante B startet bei null. So fühlt sich der Start nach Ankommen an, nicht nach Einarbeitung.

OnboardingVideo folgt
5

Team-Werte

Das Herzstück fürs Team. Aus vielen Einzelmeinungen wird eine gemeinsame Charta, hinter der wirklich alle stehen. Variante A verdichtet, wenn schon Werte im Raum sind; Variante B baut von null auf, wenn ihr frisch anfangt. Am Ende habt ihr nicht nur eine Liste, sondern Prinzipien, auf die ihr euch im Alltag berufen könnt.

Team-WerteVideo folgt
6

Assessment Center

Werte zeigen sich unter Druck, nicht im Fragebogen. Dieses Format macht sichtbar, wie Menschen handeln, wenn es konkret wird – in echten Situationen statt in Selbstauskünften. Ideal, wenn ihr über Rollen, Beförderungen oder Teamzuschnitte entscheidet. Du siehst, was wirklich da ist, nicht was jemand sagt.

Assessment CenterVideo folgt
7

Jahres- und Entwicklungsgespräche

Schluss mit dem Pflichttermin, den keiner mag. Hier wird das Jahresgespräch ein ehrlicher Blick auf Standort, Richtung und Entwicklung – über Werte statt über Floskeln. Beide Seiten bereiten sich vor, beide reden auf Augenhöhe. Das Ergebnis ist ein Gespräch, das wirklich etwas bewegt, statt ein Formular zu füllen.

Jahres- und EntwicklungsgesprächeVideo folgt
8

Entscheidungsfindung

Ein Team steckt fest. Zwei Optionen, beide vernünftig, seit Wochen keine Entscheidung. Das liegt selten an fehlenden Informationen: jede Option bedient einen Wert und verletzt einen anderen, und darüber redet niemand. Diese Runde macht genau das sichtbar. Danach hat die Entscheidung einen Preis, den alle kennen. Funktioniert im Team und allein.

Team am Tisch, zwei Kartengruppen, eine Hand wähltVideo folgt
9

Startup-Werte

In einem bestehenden Team macht man Kultur sichtbar, die schon da ist. In einem Startup gibt es noch keine: was den Gründern wichtig ist, wird die DNA der Firma, ob sie es aufschreiben oder nicht. Diese Anleitung zieht den ersten Gründerkonflikt vor, an einen Vormittag, an dem er noch billig ist. Mit Filtertest an echten Entscheidungen: Einstellung, Produkt, Investor.

Gründerteam am Stehtisch mit WertekartenVideo folgt

Elf Anleitungen für alle, die mit Menschen arbeiten. Alles auf Deutsch und auf Englisch. Wenn du neu hier bist, fang mit der Coaching-Session an.

1

Die Coaching-Session

Der komplette Ablauf einer Sitzung mit den Karten, in drei Teilen. Erst Auftragsklärung und Knockout, bis acht bis zehn Werte übrig sind. Dann der Wertekompass mit Nordstern, Leitplanken und Superkräften. Und zum Schluss die Aufstellungsarbeit, wo aus dem Kompass ein konkreter erster Schritt wird. Wenn du nur eine Anleitung liest, dann diese.

Coach und Klient an einem Tisch mit ausgelegten WertekartenVideo folgt
2

Locker spielen: fünf Hacks

Wie du die strenge Anleitung verlässt, wenn sie im Weg steht. Einfach mal ohne Ziel spielen. Die Karten hinlegen und den Klienten allein machen lassen, du guckst nur zu. Den Stapel auf dreißig kürzen. Joker nachziehen lassen. Oder dir dein eigenes Deck für deinen Bereich bauen. Senkt die Schutzschilde, und die Erkenntnis kommt danach von ganz allein.

Zwei Menschen in Sesseln, entspanntes Gespräch mit KartenVideo folgt
3

Wertekonflikte

Zwei Anleitungen für zwei verschiedene Konflikte. Variante A ist der Konflikt in einem Menschen: zwei eigene Werte ziehen aneinander, und ihr baut daraus den einen Wert, der beide bedient. Variante B ist der Konflikt mit jemand anderem, über das Wertequadrat. Was dich am anderen nervt, ist meistens ein Wert, den du dir selbst nicht erlaubst.

Person hält zwei Karten auseinander und vergleicht sieVideo folgt
4

Gruppenwerte

Aus vielen einzelnen Werten wird ein gemeinsames Fundament. Erst spielt jeder für sich, dann wird geclustert, ein Oberbegriff gesucht und in Kleingruppen ein Satz formuliert, was der Wert hier konkret bedeutet. Am Ende steht ein Leitsatz, den die Gruppe gemeinsam ausspricht. Funktioniert im Team, im Verein, in der Familie, überall wo Menschen zusammen etwas wollen. Mit Ablaufplan für dich als Moderator.

Gruppe sortiert Karten auf einem großen TischVideo folgt
5

Der Werte-Spiegel

Fremdbild statt Selbstbild. Die anderen legen dir die Werte hin, die sie bei dir sehen, und erzählen die Situation dazu, in der sie es gesehen haben. Erst danach deckst du deine eigenen auf. Die Lücke dazwischen ist das eigentliche Gespräch. Stark in der Gruppe, in der Supervision und im Team, das sich schon länger kennt.

Kleine Gruppe im Stuhlkreis, eine Karte wird hingelegtVideo folgt
6

Paar und Familie

Alle wählen getrennt, dann wird gemeinsam aufgedeckt. Plötzlich ist der Dauerstreit kein Charakterproblem mehr, sondern zwei Werte, die sich beißen, und darüber kann man reden. Für Paarberatung, Familientherapie und alles, wo mehrere Menschen aneinander hängen und sich trotzdem im Weg stehen.

Paar am Küchentisch mit je einer Reihe KartenVideo folgt
7

Die Wertearten

Kein Spielablauf, sondern dein Nachschlagewerk. Life Value, Core Value und Power Value, dazu die Wunschwerte, die übernommenen Werte, die Schattenwerte und die Antiwerte. Damit sortierst du sauber, was dein Klient da hingelegt hat. Plus die vier Bereiche des Valueverse-Modells und die Listen, welche Werte typischerweise wo hingehören.

Hände sortieren Karten in drei Gruppen, von obenVideo folgt
8

Zwischen den Sitzungen

Das Spiel zeigt die Werte, den Alltag liefert es nicht. Deshalb nimmt dein Klient eine Karte mit und bringt eine echt erlebte Situation zurück. Dazu der Lösungssatz aus der Session als Anker, den er sich immer wieder aufsagt. Kleines Format, große Wirkung auf die Umsetzung.

Person am Fenster mit Notizbuch und einer KarteVideo folgt

Acht Anleitungen für Schule und Arbeit mit Jugendlichen. Value School × Valueneers. Fang mit dem Projekttag an, darauf baut alles andere auf.

1

Der Projekttag

Das Fundament. Ein Schulvormittag, an dessen Ende jede:r seine eigenen Werte kennt und die Klasse eine gemeinsame Shortlist an der Wand hat. Alles andere in diesem Bereich baut darauf auf. Mit Zeitplan, Ankommen, Spielrunde und Abschluss, und mit dem, was du einplanen musst, wenn manche nach zwanzig Minuten fertig sind und andere nach einer Stunde.

Klassenzimmer von hinten, Wertewand mit ZettelnVideo folgt
2

Werte finden

Die Spielrunde selbst, runtergebrochen auf eine Schulstunde. Am Ende hat jede:r acht Werte vor sich liegen. Mit Hinweisen, wie du das Deck für Jüngere kürzt, welche Fragen helfen, wenn jemand sich nicht entscheiden kann, und warum die Joker wichtiger sind, als sie aussehen.

Hände sortieren Karten auf einem SchultischVideo folgt
3

Die Klassen-Charta

Aus achtundzwanzig einzelnen Wertelisten werden fünf bis acht Werte, die für diese Klasse gelten. Und zu jedem ein Satz, den die Schüler:innen selbst formuliert haben. Ein Wort an der Wand ist Deko. Ein Satz ist eine Verabredung, auf die man sich im Streit berufen kann.

Pinnwand mit gruppierten Zetteln, Hände ordnenVideo folgt
4

Die vier Alltagsrituale

Vier kleine Formate, die die Werte im Schulalltag halten. Werte Check-in täglich in zwei Minuten per Handzeichen. Wert der Woche montags und freitags. Werte in der Praxis mit einem echten Fall aus der Klasse. Und die Werte-Erklärung nach Tabu-Prinzip. Nimm eins und mach es sechs Wochen, nicht alle vier gleichzeitig.

Klasse von hinten, Arme beim Check-in erhobenVideo folgt
5

Streit in der Klasse

Das Wertequadrat für Jugendliche. Was mich am anderen nervt, ist meistens etwas, das ich mir selbst nicht erlaube. In fünf Schritten an die Tafel, erst an einem erfundenen Fall geübt, dann auf einen echten angewendet. Mit klaren Grenzen: bei Mobbing ist das hier das falsche Werkzeug.

Zwei Karten und zwei Hände gegenüber am TischVideo folgt
6

Berufsorientierung

Berufsorientierung fragt fast immer nach Fähigkeiten. Diese Stunde fragt nach dem, was später am meisten wehtut: was muss in deinem Job vorkommen, damit du ihn aushältst? Menschen kündigen selten, weil sie die Arbeit nicht können. Mit einem Blatt, das im Praktikum und im ersten Vorstellungsgespräch tatsächlich hilft.

Kartenfächer und Notizbuch beim SchreibenVideo folgt
7

Der Elternabend

Ein Elternabend, an dem die Eltern nicht zuhören, sondern selbst spielen. Erst finden sie ihre eigenen Werte, dann sehen sie die Charta ihrer Kinder. Der Effekt ist zuverlässig, weil sie es an sich selbst erlebt haben. Kein Vortrag schafft das.

Erwachsene an Schultischen am Abend, Karten ausgelegtVideo folgt
8

Für die Lehrkraft

Die Handreichung. Was tun, wenn jemand nicht mitmacht. Was tun, wenn ein Wert wehtut. Wie viel Nähe okay ist, was mit dem passiert, was im Raum gesagt wird, und wo deine Aufgabe endet und jemand anderes übernehmen muss. Der Satz, um den es geht: du musst nichts lösen, du musst nur den Raum halten.

Leeres Klassenzimmer, Lehrertisch mit Kartenstapel und NotizbuchVideo folgt

Lieber mit Begleitung?

Manche Formate zünden sofort allein. Andere brauchen jemanden, der den Raum hält, wenn’s tief wird. Wenn ihr ein Format mit Profi-Begleitung machen wollt, moderieren wir das mit euch. Schreibt uns kurz, was ansteht.

Schreib uns

Hol dir die Coach-Community

Neue Spielweisen landen zuerst hier, dazu Impulse aus der Praxis und Austausch mit anderen Coaches. Kostenlos, in WhatsApp.

QR-Code: WhatsApp-Community für CoachesMit dem Handy scannen

Hol dir die Schul-Community

Impulse für die Wertearbeit in der Klasse und Austausch mit anderen Lehrkräften und Schulleitungen. Kostenlos, in WhatsApp.

QR-Code: WhatsApp-Community für SchuleMit dem Handy scannen